DIE BAUERNORGANISATION
für aktive Bauern und Grundbesitzer
Unabhängig - Berufsständisch
Österreichischer Unabhängiger Bauernverband Zurück Zurück
Trotz   vieler   Unwahrheiten   des   Bauernbundes   vor   der   OÖ.   LWK-Wahl   konnten   wir   dank   von   mehr   als   10.000   Stimmen   in   den   Gemeinden 376   Mandate   erreichen.   Statt   bisher   drei   bemühen   sich   jetzt   fünf   UBV   Kammerräte   in   der   Vollversammlung,   wichtige   Forderungen umzusetzen.   Während   die   Nachbarstaaten   Tierprämien   ausbauen   und   bereits   jetzt   höhere   Ausgleichszahlungen   als   wir   erhalten,   wurden unseren   Tierhaltern   vom   nach   wie   vor   alleinherrschenden   Bauernbund   Tierprämien   gestrichen   und   zusätzlich   Steuern   aufgehalst.   Auch   die im   Landtag   vertretenen   parteiabhängigen   Kammerfunktionäre   planen   eine   massive   Verschlechterung   der   Eigentumsrechte   im   Jagd-   und Enteignungsgesetz,   obwohl   sie   damit   werben,   Eigentum   zu   schützen.   Selbst   bei   dem   neuen   Handelsabkommen   TTIP   wird   ebenfalls   aus Parteigehorsam   ein   drohender   Erzeugerpreisverfall   verschwiegen,   um   Konzernen   die   Gewinne   zu   erhöhen.   Einzig   der   UBV   wehrt   sich dagegen.
KOMMENTAR
KR Karl Keplinger im Bauer
UBV gestärkt
KOMMENTAR
Bauerneinkommen sinken
KR Johann Größpötzl im Bauer
Das   landwirtschaft - liche   Einkommen   wird   2015   bereits   zum   vierten   Mal   hintereinander   ein   Minus   aufweisen.   In   vier   Jahren   ergibt   das   einen Rückgang   von   mehr   als   25   Prozent.   Pro   AK   sind   das   heuer   nur   noch   18.000   Euro,   von   denen   auch   noch   die   SVB-Beiträge   zu   bezahlen   sind. In   allen   Nord-   und   Westeuropäischen   Ländern   verdienen   die   Bauern   das   Doppelte.   Das   spricht   nicht   gerade   für   die   Effizienz   unserer Agrarpolitik.   Was   machen   die   anderen   besser?   In   all   diesen   Ländern   vertreten   überparteiliche,   unabhängige   Bauernverbände   die   Bauern erfolgreicher.   Auch   in   Österreich   gibt   es   Berufsgruppen,   die   sich   erfolgreich   vertreten.   Beamte,   Lehrer,   Ärzte   usw.   stemmen   sich   meistens erfolg reich   gegen   Verschlech terungen,   ohne   auf   Zu rufe   von   Parteien   Rücksicht   zu   nehmen.   Auch   die   Österreichische   Agrarpolitik   sollte darum kämpfen, mehr für ihr Klientel herauszuschlagen und sich wichtigere Ziele zu stecken als die nächste Wahl.
KOMMENTAR
Lebensqualität
KR Elfi Hemetsberger im Bauer
Die   Produktion   um   20   oder   30   Prozent   steigern,   andere   Produktionszweige   und   Nischen   finden   und   das   wenn   möglich   zusätzlich   zur täglichen   Arbeit.   Geht   das?   Sicher,   aber   wer   leidet   darunter?   Das   wissen   wir   alle   gut   genug.   Mit   Lebensqualität   hat   das   wenig   zu   tun. Einmal   frühstücken   gehen   mit   Freundinnen,   ein   Essen   mit   dem   Ehemann,   in   der   Hängematte   liegen,   einfach   nur   so.   Es   darf   auch   mal   ein Wochentag   ein   Sonntag   sein.   Das   ist   Lebensqualität,   die   auch   nötig   ist,   um   die   umfangreichen   Aufgaben   in   der   Landwirtschaft   meistern   zu können.   In   Zeiten   ausufernder   Bürokratie   und   ständig   wachsender   Anforderungen   brauchen   wir   den   Mut,   auch   einmal   gegen   den   Strom   zu schwimmen   und   Nein   zu   sagen.   Nicht   immer   die   zweiten   und   dritten   Standbeine   auspacken,   denn   dann   bleibt   von   Lebensqualität   und Gesundheit nichts mehr übrig. Arbeit, die man bewältigen und von der man leben kann, ist das wirklich zu viel verlangt?
KOMMENTAR
Der Kampf um das Einkommen
KR Hannes Winklehner im Bauer
Oberstes   Ziel   des   UBV   ist   auch   nach   der   LK-   Wahl   eine   deutliche   Einkommensverbesserung   in   der   Land-   und   Forstwirtschaft   zu   erreichen. Der   Erhalt   von   Tierprämien   wie   in   anderen   EU-   Staaten,   keine   Prämienkürzungen   sowie   Einheitswerte,   die   das   Einkommen   aus   unseren Höfen   widerspiegeln   und   nicht   zum   Füllen   leerer   Kassen   dienen,   sind   unverzichtbare   Grundlagen   um   unser   Betriebseinkommensminus   der letzten    vier    Jahre    endlich    zu    stoppen.    Trotz    herber    Stimmenverluste    für    Bauernbund    und    FB    im    vergangenen    Jänner,    bleiben    die hauptverantwortlichen   Spitzenfunktionäre,   können   ihr   Einkommen   halten   oder   sogar   verbessern   und   lassen   mit   Hilfe   ihrer   neu   besetzten KammerätInnen   nach   wie   vor   Verbesserungen   für   das   Bauerneinkommen   ablehnen.   Bleibt   abzuwarten,   ob   die   neue   Landesregierung   die eingeleitete Wende im Bereich Umwelt- und erneuerbarer Energie zu Gunsten von uns Bauern forciert.
KOMMENTAR
Bauernbundführung
KR Klaus Wimmesberger im Bauer
Es   wäre   unfair   die   Führung   und   ihre   Mitglieder   in   einen   Topf   zu   werfen,   denn   sie   hat   schon   lange   den   Zugang   zu   ihrer   Basis   verloren.   Die Befürwortung   von   CETA   ,obwohl   mehr   als   80%   der   Bauern   das   Handelsabkommen   ablehnt,   spricht   eine   deutliche   Sprache.   Die   Erhöhung der    Einheitswerte    und    der    SVB-Beiträge    bei        Einkommensverlusten    von    fast    50%    in    den    letzten    Jahren    wurde    von    den    9 Kammerpräsidenten   gefordert   und   umgesetzt.   Die   schmerzhafte   Kammerreform   ohne   die   Einbindung   der   Mitglieder   durchzuziehen   spricht Bände.   Die   Verkleinerung   auf   8   Kammern,   aber   15   Kammerobmänner   zu   belassen   zeigt,dass   es   der   Bauernbundführung   nicht   um   uns Bauern,sondern   um   den   Erhalt   der   politischen   Macht   geht.   Eine   überparteiliche   Interessensvertretung,die   sich   kein   Blatt   vor   dem   Mund nimmt   und   endlich   wieder   wahrgenommen   wird   und   sich   für   unseren   Bauernstand   einsetzt,wird   in   den   kommenden   Jahren   noch   wichtiger werden.
KOMMENTAR
Wahlverprechen gebrochen
KR Elfi Hemetsberger im Bauer
Bereits   bei   der   ersten   LWK-Vollversammlung   haben   die   neuen   und   alten   Bauernbund   und   SPÖ-   Kammerräte   ihre   Wahlversprechen gebrochen.   Obwohl   noch   vor   der   Wahl   alle   Fraktionen   die   Wiedereinführung   des      Agrardiesels   versprachen,   stimmten   die   SPÖ   und Bauernbund      Kammerräte,   sogar   jene   die   im   Landtag   sind   oder   kommen   wollen,   dagegen.   Absolut   unerklärlich   für   die   ehrenamtlichen   UBV Funktionäre,   denn   sie   verspüren   die   Auswirkungen   der   Agrarpolitik   am   eigenen   Leib.   Nur   die   Zahlungen   an   die   Bauern   zu   veröffentlichen ist   nicht   fair,   denn   damit   wird   nur   Neid   geschürt.   Um   Transparenz   und   Kostenwahrheit   in   die   Öffentlichkeit   zu   bringen,   wäre   es   wichtiger, wenn    die    Landwirtschaftskammer    eine    Vollkostenrechnung    von    unseren    erzeugten    Produkten    auf    den    Tisch    lege.    Nur    so    kann    das Verständnis für den Erhalt von Ausgleichszahlungen in der breiten Gesellschaft erreicht werden.
KOMMENTAR
Parteipolitik birgt Interessenskonflikt
KR Johann Größpötzl im Bauer
Wenn   das   Jahr   2016   vorbei   sein   wird,   werden   Österreichs   Bauern   40   Prozent   des   Einkommens   von   2011   verloren   haben.   In   diesem   Zeitraum reduzierte   es   sich   von   25.000   auf   voraussichtlich   15.000   Euro   (davon   müssen   noch   rund   die   Hälfte   als   SVB-Beiträge   abgeführt   werden).   In keinem anderen Land der EU gab es jemals fünf Jahre in Folge mit sinkendem Einkommen. Auch   der   Parteieinfluss   auf   die   führenden   Agrarfunktionäre   ist   nirgends   so   groß.   Abgeordnete   zum   Nationalrat,   Bundesrat   und   Landtag haben   in   einer   konsequenten   Agrarvertretung   keinen   Platz,   denn   sie   vertreten   nicht   die   Interessen   der   Bauern,   sondern   der   viel   größeren Wählerschicht   der   Arbeiter,   Wirtschaftstreibenden,   Beamten   etc.   Laut   Politikwissenschaftler   sollten   Kammern   und   Verbände   der   Gegenpol zu   Parteien   und   Regierungen   sein   und   nicht   deren   Erfüllungsgehilfen.   Nur   so   können   die   Interessen   der   aktiven   Landwirte   nachhaltig vertreten werden.
Laut   letztem   LWK-Wahlergebnis   steht   dem   UBV   ein   Sitz   im   Leistungsausschuss   der   SVB   in   OÖ   zu.   Der   Ausschuss,   in   dem   über   die Leistungen   für   Versicherte   entschieden   wird,   wäre   im   Verhältnis   4   BB,   1   UBV   zu   besetzen.   Obwohl   die   Gesetzeslage   in   ganz   Österreich gleich   ist,   wird   zB   in   Kärnten   und   im   Burgenland   nach   dem   Wählerwillen   entschieden.   Warum   verwehrt   Präsident   Reisecker   dem   UBV   in OÖ   den   Sitz   und   damit   die   Einsicht   im   Leistungsausschuss.   Gibt   es   was   zu   verbergen?   Warum   schickt   der   BB   Vertreter   in   die   SVB- Gremien,   die   keine   SVB-Beiträge   zahlen?   Zählt   wirklich   nur   die   Partei?   Trotzdem,   wir   geben   nicht   auf!   Die   10   Mio.   Euro   Entlastung   bei den   SVB   Beiträgen   für   OÖ   Bauern   bleiben   ein   UBV   Erfolg   und   haben   Vorbildwirkung.   Vieles   gibt   es   noch   zu   tun.   Eines   unserer   nächsten Ziele ist die Harmonisierung der Leistungen aller Kassen, denn alle Versicherten brauchen gleiche Leistungen.
KOMMENTAR
KR Karl Keplinger im Bauer
Demokratie auf Bauernbundart
KOMMENTAR
Gut vertreten?
KR Hannes Winklehner im Bauer
Trotz        Konjunkturflaute    und    steigender    Arbeitslosigkeit    gelingt    es    allen    übrigen    Standesvertretungen    für    ihr    Klientel    ein    Plus    bei    den Gehaltsverhandlungen   zu   erreichen.   Nur   wir   Bauern,      die   seit   2011   ein   Einkommensdefizit   von   fast   50   %   verzeichnen,   beruhigt   und   tröstet   der Bauernbund damit,  es könnte noch viel schlimmer sein und alle anderen haben Schuld. Protokolle   und   Dokumente   beweisen   jedoch,   dass   die   Erhöhung   der   Einheitswerte,   Abschaffung   von   Tierprämien,   Streichung   vom   Agrardiesel …      sie   selbst   vorgeschlagen   haben   und   von   der   Bundesregierung   umgesetzt   wurden.   Sogar   Sanktionen   und   Handelsabkommen   (   CETA,   TTIP) werden als tragbar verkauft und das alles aus Parteigehorsam. Nur Warum? Erklären   doch   die   parteiabhängigen   Bauernvertreter   den   UBV   ständig   nur   sie   können   mit   ihren   Sitzen   im   Landtag,   Nationalrat   und   der   EU   die Situation verbessern und den Bauern damit dienen. Doch nach all dem Erreichten fragt man sich,  Wer dient hier Wem?
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5 aus 35
KR Klaus Wimmesberger im Bauer
Wer   gemeint   hat,dass   wir   als   kleine   Gruppe   des   UBV,die   keiner   Partei   hörig   ist,nichts   erreichen   kann,wurde   heuer   in   der   Kammer   eines Besseren   belehrt.   Wir   haben   durch   unsere   direkte   und   kämpferische   Art   für   unsere   Bauern,der   Landwirtschaftskammer   neues   Leben eingehaucht.Natürlich   fühlen   sich   manche   selbsternannte   Bauernvertreter   vor   den   Kopf   gestoßen,doch   der   Erfolg   gibt   uns   Recht.   Wie   oft wurden    unsere    Forderungen,als    undurchführbar,    populistisch    und    unfinanzierbar    abgestempelt    um    sich    einige    Wochen    später    in Regierungserklärungen   wiederzufinden.Die   teilweise   Übernahme   der   SVB-Beiträge,   Dürreversicherung   und   die   Volksabstimmung   über TTIP   wären   ohne   unseren   hartnäckigen   Kampf   und   ohne   die   Unterstützung   unserer   Bauern   nicht   möglich   gewesen.   Agrardiesel,faire Einheitswerte,faire   Erzeugerpreise,Verhinderung   des   TTIP-Abkommen   und   vieles   mehr.   Es   gibt   viel   zu   tun.   Wir   haben   die   Kraft   und   gehen voran.
KOMMENTAR
Eines Ministers nicht würdig!
KR Johann Größpötzl im Bauer
Finanzminister   Schelling   wirft   den   Bauern   in   seiner   Antwort   auf   unsere   Agrardiesel-Resolution   unter   anderem   vor,   teilweise   illegal   Heizöl zu   verwenden   –   ein   ungeheuerlicher   Vorwurf,   den   wir   uns   nicht   gefallen   lassen!   Solch   haarsträubende   Aussagen   eines   Ministers   dürfen   den Landwirten nicht verheimlicht werden - alle sollten wissen, wie der Finanzminister tickt. Es    ist    bedauerlich    und    befremdend,    dass    auf    das    Vorbringen    eines    berechtigten    bäuerlichen    Anliegens    ein    völlig    unberechtigter Pauschalvorwurf   an   die   Bauernschaft   erfolgt.   Das   ist   eines   Ministers   nicht   würdig.   Als   einzige   parteiunabhängige   Fraktion   der   Kammer lassen   wir   uns   derartige   Angriffe   eines   Parteipolitikers   nicht   bieten   -   dafür   haben   uns   die   Bauern   nicht   gewählt!   Wieder   ein   Beweis,   dass   die Parteibauernorganisationen    (VP-Bauernbund,    FB,    SP,    Grüne)    nie    konsequent    hinter    ihrer    Berufsgruppe    stehen    können.    Nur    ein unabhängiger Bauernverband (UBV) kann das!
KOMMENTAR
Einkommens- Einheitswert-, SVB- und Bildungsdesaster
KR Elfi Hemetsberger im Bauer
Die   beste   Ausbildung   ist   gerade   gut   genug,   um   am   heutigen   Arbeitsmarkt   Platz   zu   finden.   Jedoch   wird   das   für   viele   Kinder   von   uns      Bauern unfinanzierbar.   Warum?   Tierhaltern   in   benachteiligtem   Gebiet   flatterten   mit   den   Bescheiden   des   Finanzamtes   deutlich   höhere   Einheitswerte ins Haus. Diese Erhöhung ist allerdings oftmals ausschlaggebend dafür, dass Schul-, Heim- oder Studienbeihilfen nicht mehr gewährt werden. Hauptverantwortlich   für   all   diese   Verschlechterung   ist   der   Bauernbund   mit   seinem   Stimmverhalten.   Sie   verteidigen   nach   wie   vor   das Versagen   ihrer   Partei   bei   den   Verhandlungen   zum   neuen   Einheitswert   und   lehnen   eine   Senkung   der   Einheitswerte,   als   Resultat   unseres Einkommensdefizits, ab. Nun   könnte   nach   dem   Einkommens-,   Einheitswert-   und   SVB-Desaster   der   Regierung   auch   noch   so      mancher   Bildungstraum   unserer   Kinder platzen.
Wenn   es   nach   dem   Willen   von   EU-Haushaltskommissar   Oettinger   (CDU)   geht,   soll   das   EUAgrarbudget   um   Milliarden   gekürzt   und   für   die Zuwanderung    und    Integration    verwendet    werden.    Obwohl    die    Wirtschaft    die    Einwanderung    will    und    daran    gut    verdient,    sollen    die Finanzmittel   aus   dem   Agrarbudget   kommen.   Nur   der   UBV   fordert,   dass   die   beim   EUBeitritt   gemachten   Versprechen,   solange   es   diese Marktöffnung    gibt,    eingehalten    werden    müssen.    Der    UBV    hat    in    der    letzten    LK-VV    den    Antrag    eingebracht,    die    Bundesregierung aufzufordern,   die   Umverteilungspläne   des   Kommissars   abzulehnen.   Wohlwissend,   dass   diese   Budgetkürzung   der   Todesstoß   für   unsere bäuerlichen   Betriebe   ist,   stimmten   die   Kammerräte   des   Bauernbundes   diesen   Antrag   nieder.   Es   ist   Aufgabe   der   Interessensvertretung   gegen diese Kürzungen aufzutreten. Deshalb ist es umso wichtiger, dass der UBV in der Landwirtschaftskammer eine Mehrheit bekommt!
KOMMENTAR
KR Karl Keplinger im Bauer
UBV gegen Kürzung des Agrarbudgets
KOMMENTAR
UBV gegen  Spekulanten
KR Klaus Wimmesberger im Bauer
Unsichere   Finanzmärkte   machen   es   zunehmend   für   Konzerne   und   Großindustrielle   beliebter   in   land-   und   forstwirtschaftliche   Flächen   zu investieren.   Zum   Nachteil   für   unsere   Bauernpensionen   zahlen   diese   Spekulanten   meist   keine   Pensionsbeiträge   an   die   SVB,   weil   sie   in   ihrer Kasse   die   Höchstbeitragsgrundlage   erreicht   haben.   Unter   anderem   treibt   das   die   SVB-   Beiträge   für   viele   bäuerliche   Familienbetriebe   in   eine zunehmend    unfinanzierbare    Höhe.    Um    die    Situation    zu    entschärfen,    stellte    der    UBV    einen    Antrag:    „    Grundbesitzer    die    keine Pensionsbeiträge   an   die   SVB   leisten,   darf   keine   Betriebsprämie   gewährt   werden,   dafür   jene   die   Beiträge   zahlen   eine   Höhere.   (Ausnahme Kleinbetriebe)   Unverständlich,   dass   dieser   Antrag   vom   Bauernbund   ,   SPÖ   FPÖ   und   dem   Grünen   abgelehnt   wurde.   Herr   Kurz   es   ist   Zeit, dass die neue Bundesregierung gegen den Willen der parteigefangenen Kammerräte UBV Forderungen umsetzt.
KOMMENTAR
UBV gegen Spekulanten
KR Hannes Winklehner im Bauer
Unsichere   Finanzmärkte   machen   es   zunehmend   für   Konzerne   und   Großindustrielle   beliebter   in   land-   und   forstwirtschaftliche   Flächen   zu investieren.   Zum   Nachteil   für   unsere   Bauernpensionen   zahlen   diese   Spekulanten   meist   keine   Pensionsbeiträge   an   die   SVB,   weil   sie   in   ihrer Kasse   die   Höchstbeitragsgrundlage   erreicht   haben.   Unter   anderem   treibt   das   die   SVB-   Beiträge   für   viele   bäuerliche   Familienbetriebe   in   eine zunehmend    unfinanzierbare    Höhe.    Um    die    Situation    zu    entschärfen,    stellte    der    UBV    einen    Antrag:    „    Grundbesitzer    die    keine Pensionsbeiträge   an   die   SVB   leisten,   darf   keine   Betriebsprämie   gewährt   werden,   dafür   jene   die   Beiträge   zahlen   eine   Höhere.   (Ausnahme Kleinbetriebe)   Unverständlich,   dass   dieser   Antrag   vom   Bauernbund   ,   SPÖ   FPÖ   und   dem   Grünen   abgelehnt   wurde.   Herr   Kurz   es   ist   Zeit, dass die neue Bundesregierung gegen den Willen der parteigefangenen Kammerräte UBV Forderungen umsetzt.