DIE BAUERNORGANISATION
für aktive Bauern und Grundbesitzer
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Österreichischer Unabhängiger Bauernverband Zurück Zurück
Reform der LK-Dienststellenstruktur Angesichts der immer knapper werdenden Kammerfinanzierung kann nur durch strukturelle Änderungen eine Aufrechterhaltung der bisherigen Leistungen sichergestellt werden. Ohne Gegenmaßnahmen müsste die Landwirtschaftskammer nach einer Vorschaurechnung einen bis zum Jahr 2020 auf ca. zwei Millionen Euro ansteigenden Haushaltsabgang hinnehmen.   Die Alternative zur Kammerreform wäre 2 Millionen Euro mehr Kammerumlage für die Bauern!   Der Unabhängige Bauernverband (UBV) sieht sich mit der Dienststellenreform in seiner schon vor Jahren gestellten Forderung bestätigt. Denn schon 2010 hatte der UBV eine Spardebatte losgetreten. Obmann Karl Keplinger forderte damals, den Personalstand und die Kosten der Agrarbürokratie zu halbieren, vom Ministerium über die Agrar Markt Austria bis zu Bundes- und den Länderkammern. Es solle nicht bei den Bauern gespart werden, sondern in der Verwaltung.   Von den neu zu bestellenden Dienststellenleitern erwartet sich der UBV, dass diese künftig über eine juristische Ausbildung verfügen sollen. "Gerade in Rechtsangelegenheiten haben die Anfragen der Bauern deutlich zugenommen", so Keplinger. "Deshalb muss hier die Qualität der Beratung verbessert werden." Der UBV hat dazu bereits einen Antrag bei der letzten LWK- Vollversammlung im Juni eingebracht.